optik markt sölzer

Brillenglasbestimmung

Kostenlose Augenprüfung vom Augenoptiker beim Optik Markt Sölzer in Merseburg und Querfurt im Saalekreis in Sachsen Anhalt.

Wir führen Refraktionen mit modernsten Geräten und den neusten Messmethoden durch.
Ohne längere Terminvergabe und lange Wartezeiten.

Eine normale Sehkraftüberprüfung ist bei uns kostenlos - Unser Service : kostenlose Augenprüfung.

Die sehr zeitintensive Überprüfung des binokularen Sehens und Heterophorie-Untersuchungen werden nach Absprache berechnet.

Refraktion

Der Begriff axiale Refraktion (lat. re = zurück, frangere = brechen) bezeichnet in der Optometrie und Augenheilkunde den Brechwert der optischen Korrektur, mit der zusammen ein bestimmtes Auge ohne Akkommodation ein scharfes Bild eines in unendlicher Entfernung befindlichen Objekts erzeugt.
Ist dieser Wert Null, spricht man im Algemeinen von Normalsichtigkeit oder einer Emmetropie, ansonsten von einer Ametropie.
Zu unterscheiden ist dabei immer zwischen einer objektiven Refraktion, die mittels einer apparativen Anordnung gemessen und durch die Brechungseigenschaften des Augapfels bestimmt wird, und der subjektiven Refraktion, die eine Auskunft des Untersuchten über die wahrgenommene Bildschärfe erfordert und den Einfluss weiterer Größen auf die persönliche Wahrnehmung berücksichtigt.

Bestimmung der objektiven Refraktion

Die verschiedenen Verfahren zur Bestimmung der objektiven Refraktion basieren in der Regel auf der Infrarot-Projektion eines Objektes auf den konzentrischen Augenhintergrund, dessen sicht- und messbares Bild mit Hilfe vorgeschalteter Linsen scharf gestellt wird. Bei der Skiaskopie wird als Objekt eine virtuell im Unendlichen befindliche Lichtquelle benutzt, deren für den den Betrachter "scharf gestelltes" Bild in einer gleichmäßigen Beleuchtung des gesamten Augenhintergrundes besteht. Die Skiaskopie ist mit relativ einfachen Mitteln (Skiaskop und Messgläser/Gläserleiste) durchführbar, erfordert allerdings große Erfahrung des Untersuchers in der Methodik und einen entsprechenden Zeitaufwand. Autorefraktometer sind Apparate, die Projektion und Scharfstellung mit Photosensoren und Bildverarbeitung selbsttätig durchführen. Sie erfordern nur wenig Erfahrung bei der Bedienung, sind schnell, jedoch im Vergleich zur Skiaskopie sehr kostspielig. Eine Alternative hierzu stellen die manuellen Refraktometer dar, die nicht automatisch eine Scharfstellung der Bildmarken durchführen, jedoch kostengünstiger als die automatischen Geräte sind und ein vergleichsweise sehr genaues Resultat liefern können. Sie werden jedoch durch automatische Geräte zunehmend vom Markt verdrängt.
Die Ergebnisse der objektiven Refraktionmessung können durch die Akkommodation verfälscht werden. Die Bestimmung der objektiven Refraktion liefert deshalb die genausten Werte nach medikamentöser Lähmung des Ziliarmuskels (Zykloplegie).

Bestimmung der subjektiven Refraktion

Phoropter

Die Bestimmung der subjektiven Refraktion, auch als Abgleich oder Brillenabgleich bezeichnet, kann mit und ohne vorheriger Bestimmung der objektiven Refraktion erfolgen. Sie gestaltet sich jedoch erheblich einfacher, schneller und zuverlässiger, wenn die objektiven Werte zuvor als Grundlage ermittelt wurden. Der zu untersuchenden Person werden nacheinander systematisch verschiedene Linsen vorgehalten und nach einer Verbesserung oder Verschlechterung des Seheindrucks gefragt. Dabei werden in der Regel die Sehzeichen, die auch für die Bestimmung der Sehschärfe verwendet werden, als Objekte zur Betrachtung angeboten. Die Auswahl und das Vorhalten der Linsen wird sehr beschleunigt durch die Verwendung eines Phoropters, einer mechanischen Apparatur, mit deren Hilfe rasch zwischen verschiedenen Linsenstärken und Linsen hin- und hergeschaltet werden kann. Die Untersuchung wird solange fortgesetzt, bis durch Verändern der angebotenen Korrekturwerte keine Verbesserung der Sehschärfe mehr erzielt wird. Der Brechwert der so ausgewählten Linsen ist dann unter Berücksichtigung der Untersuchungsentfernung die so gegenannte subjektive Refraktion.
Die subjektive Refraktionsbestimmung wird ohne Zykloplegie (s. o.) durchgeführt. Daher muss der Untersucher bei der Auswahlstrategie der Linsen berücksichtigen, dass das Ergebnis durch Akkommodation beeinflusst werden kann.

Refraktion und Brille

Der Wert der subjektiven Refraktion lässt sich häufig direkt als Brillenwert benutzen. Allerdings können Sehgewohnheiten wie z. B. ständige, unwillkürliche Akkommodation dazu führen, dass eine dem subjektiven Refraktionswert entsprechende Brille als nicht optimal empfunden wird. Dies kann in Ausnahmefällen auch dazu führen, dass eine Korrektur, die eine optimale Sehschärfe ermöglicht, als subjektiv unangenehmer empfunden wird, als eine Korrektur, die ggf. einen etwas schlechteren Visus vermittelt. Um solche subjektiven „Brillenunverträglichkeiten“ rechtzeitig zu erkennen, kann ein Trageversuch durchgeführt werden. In der Regel wird mit der subjektiven Refraktionsbestimmung jedoch die optimale Korrektur zur Erzielung des bestmöglichen Visus angestrebt.
Es können sich subjektive Unterschiede bei der monokularen Refraktionsbestimmung des jeweils rechten und linken Auges gegenüber dem binokularen Seheindruck einstellen, dies insbesondere bei unterschiedlichen Brechungsverhältnissen (Anisometropie). Eine Bestimmung der künftigen Korrektur des rechten und linken Auges geht demzufolge auch immer mit einer binokularen Prüfung der ermittelten Werte einher.
Die ermittelten Werte werden in ein Brillenrezept übertragen, das dem Augenoptiker zur Anfertigung der Gläser übergeben wird. Kurz- und Weitsichtigkeit werden mit so genannten sphärischen Gläsern korrigiert, eine Stabsichtigkeit mit zylindrischen, die ihre Wirkung nur in einer bestimmten Achse haben. Der Wert eines Brillenglases besteht demnach aus einem sphärischen Anteil und ggf. aus einem zylindrischen Anteil mit Bezeichnung seiner Achslage.
Da der Untersucher bei der Brillenanpassung weitgehend auf die Angaben des Untersuchten angewiesen ist, haftet er im Falle einer Auseinandersetzung in der Regel nur für die fachgerechte Durchführung der Anpassung, nicht für den Erfolg der Brille.

Refraktionsmessung bei Kindern

Zumindest die erste objektive Refraktionsbestimmung wird bei Kindern immer in Zykloplegie durchgeführt. Nur so können die exakten Werte einer Fehlsichtigkeit korrekt ermittelt werden, da ansonsten der bestehende Akkommodationsimpuls die Messung in erheblichem Maße verfälschen könnte. Die Tropfenvorbereitung geschieht entweder in der Praxis des Augenarztes oder, insbesondere bei Kleinkindern und Säuglingen, zu Hause durch die Eltern. Je nach Alter werden entweder in einem weiteren Untersuchungsgang die für den Patienten subjektiv optimalen Glasstärken herausgefunden, oder man orientiert sich bei der Ermittlung der Gläser an den zuvor gemessenen, objektiven Ergebnissen.
Liegt eine Schielerkrankung vor, wird eine so genannte Vollkorrektur verordnet. Diese entspricht den objektiv gemessenen Werten abzüglich 0,5 Dioptrien des arithmetischen Wertes der Sphäre. Dies führt bei einer Hyperopie zu einer geringen Unterkorrektur und bei einer Myopie zu einer Überkorrektur, um jeweils noch eine geringe Akkommodationsleistung auch in der Ferne zuzulassen. In bestimmten Fällen werden zudem zusätzlich so genannte Prismen in das Glas eingearbeitet oder als Folie aufgeklebt. Hierbei werden weitere Werte über Prismenstärke und Basislage dokumentiert bzw. in das Brillenrezept eingetragen. Besteht kein Schielen, so werden im Allgemeinen die Brillengläser hinsichtlich ihres sphärischen Anteils noch weiter abgeschwächt, um dem für das entsprechende Alter normalerweise vorhandenen eigenen Akkommodationsimpuls in gewissem Umfang Rechnung zu tragen. Grundlage für die Brillenbestimmung bildet jedoch letztlich die Gesamtheit der erhobenen Befunde.

Nach der eigentlichen Augenprüfung vermessen wir die Parameter Ihrer Augen in Bezug auf die von Ihnen gewählte Brillenfassung Computer unterstützt millimeter genau.

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